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Samstag/Sonntag: 13/14.09: Der Titikakasee

Mein Bus ging schon um 8 Uhr und so musste ich ohne Frühstück los. Es war schon ein komisches Gefühl, da ich an keinem anderen Ort so lange geblieben bin. Der Bus war dann zu meiner Überraschung noch nicht mal halb voll und somit war die Fahrt sehr entspannt und ruhig. Ich hatte zum ersten Mal einen Sitz im unteren Stockwerk des Busses gebucht, es war nur 3 Euro teuerer gewesen, und hatte somit schon fast eine Luxusfahrt. Gegen 15 Uhr kamen wir dann nach mehreren Zwischenstopps in Puno an. Wie immer nahm ich ein Taxi zum Hostel (es ist wirklich die einfachste und eine auch nicht wirklich teure Lösung, um erstmal anzukommen). Den Rest des Tages schlenderte ich ich etwas durch die Stadt (die wirklich hässlich war) und nutzte die Gunst der Stunde, um nocheinmal für knapp über 2 Euro zum Frisör zu gehen. Abends kochte ich mir dann noch etwas und erlebte einen kleinen Schock: Ich guckte mehr aus Spass nach Hostels und Bussen in Chile und stellte fest, dass fast alles ausgebucht war! Normalerweise buchte ich alles immer einen oder maximal zwei Tage vorher, aber.... In Chile würden während meines Aufenthaltes Feiertage sein. Aber nach vielen Umwegen bekam ich meine Hostels und das erste Busticket von Arica nach San Pedro de Atacama. Sonntag: Schon um zwanzig vor sieben wurde ich für die heutige Tour vom Hostel abgeholt. Nachdem noch andere zugestiegen waren, fuhren wir zum Hafen und los ging die Tagestour über einen Teil des Titikakasees. Zunächst ging es zu den schwimmenden Inseln des Uruvolkes, die die Tradition haben, ihre Unterkünfte und die gesamten Inseln! aus Schilf zu bauen. Es war wirklich schön anzusehen. Die winzigen Inseln, auf den 3-4 Familien leben waren wirklich etwas Einzigartiges. Wir hörten uns eine Erklärung an und drehten eine Runde auf einem der typischen Boote. Sie erzählten uns, dass man zwei ganze Jahre bräuchte, um eine Insel zu bauen und, dass sie Häuser aufgrund es Materials nur ein Jahr halten würden. Dann ging es weiter zur Insel Taquile, die weiter im Inneren des Sees liegt. Leider fuhr des Boot wirklich lasngsam und so brauchten wir eine Ewigkeit dorthin. Es war eine typische Insel mit traditionell gekleideten Leuten, die ihre traditionellen Produkte verkauften. Hier assen wir auch zu Mittag. Um allerdings ins Innere der Insel zu gelangen mussten wir knapp 400 Meter hochlaufen. Angefangen auf 3800 m. Ich merkte, dass ich die Höhe gewohnt war und war als eine der Ersten oben. Die Insel an sich strahlte eine Idylle aus, aber ich fragte mich die gesamte Zeit, was hier so besonders sein sollte, dass den langen Weg rechtfertigen würde. Beim Essen kam ich mit wirklich netten Leuten ins Gespräch, zwei aus Costa Rica und einer aus Italien. So sehr ich es auch mag Leute kennen zu lernen, die Gespräche drehen sich doch immer um das Gleiche (irgendwie meistens daran, warum ich so Spanisch spreche, wie ich spreche :D) Nach einer sher langen Rückfahrt kamen wir um halb 6 wieder in Puno an und ich musste noch ein paar Stunden bis zu meiner Busfahrt nach Tacna, also zur chilenischen Grenze überbrücken.

25.9.14 17:02

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